Behandlungskonzepte bei Magen-Darm Erkrankungen

Für Diagnosestellung und Behandlung stehen uns hochmoderne Videoendoskope zur Verfügung. Zahlreiche Erkrankungen, die früher als operationsbedürftig galten, können heute schonend auf minimal-invasivem Weg behandelt werden. Die Beeinträchtigungen für den Patienten sind sehr gering. Endoskopische Untersuchungen werden für den Patienten völlig schmerzfrei durchgeführt. Während der Behandlung befindet er sich in einem durch Medikamente herbeigeführten Dämmerzustand (Analgosedierung). EKG und die Sauerstoffsättigung werden kontinuierlich überwacht.


Eine besondere Expertise besitzen wir im neuen Verfahren der endoskopischen Vollwandresektion (EFTR). Dabei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem kleine Tumore oder Geschwülste bis zu einer Größe von ca. 3 cm komplett endoskopisch entfernt werden. Durch die Nutzung des neuartigen FTRD-Systems für die flexible Endoskopie zur Vollwandentfernung kann der Darm komplett erhalten bleiben und es ist kein Hautschnitt während des Eingriffs notwendig.

 

Unserem Ärzteteam steht jederzeit ein hochmodernes Instrumentarium zur Verfügung. Blutflussbestimmung z.B. führen wir mithilfe eines Farbdoppler-Ultraschall-Gerätes durch. Neben der Diagnostik nutzen wir Ultraschall auch zur Kontrolle bei Behandlungen und Untersuchungen: So werden z. B. Proben aus Leber und Pankreas ultraschallgezielt entnommen. Die Kontrastsonographie zur Differenzierung von Leberrundherden ist etabliert. Lebertumoren können ultraschallgezielt mit Radiofrequenzablation behandelt werden und der Therapieeffekt mit Kontrastsonographie kontrolliert werden.

Entgiftungstherapie bei Alkoholkrankheit

Neben der Medikamentengabe zur Milderung der quälenden Entzugserscheinungen und zur Verhinderung entzugsverursachter Komplikationen wie z.B. eines epileptischen Anfalls oder gar eines Delirium tremens benötigt der Patient intensiven Zuspruch durch einfühlendes Verstehen (Empathie). Diese Aufgabe erfüllt unser Stationssuchtberater.

Während der Entgiftungstherapie ist der Berater für alle Patienten zu jeder Zeit seines Dienstes ansprechbar. Gezielte intensive Einzelgespräche dienen der ersten Vermittlung von Krankheitseinsicht als Voraussetzung für eine beginnende tragfähige Abstinenzmotivation. In personen- und themenzentrierten Gruppengesprächen werden Kenntnisse zur Dynamik der Alkoholkrankheit erarbeitet. Zugleich werden mit diesem Therapiebestandteil Schwellenängste abgebaut, um nach Behandlungsende den Mut aufzubringen, externe Selbsthilfegruppen aufzusuchen.

 

 

Qualifizierte, einfühlsame Ansprechpartner.

Für viele Menschen sind Probleme der Verdauungsorgane und die Alkoholkrankheit ein Tabuthema. Bei Verengungen an den Gefäßen entwickeln sich die Beschwerden oft langsam und werden häufig zu lange toleriert. Doch langanhaltende Beschwerden sollten nicht auf die lange Bank geschoben werden. Unser kompetentes Ärzteteam steht Ihnen jederzeit bei Ihren Fragen und Sorgen zur Seite.

Klinikleitung

Chefarzt
Dr. med. Georg H. Hübner

Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie

0345 778-6605
0345 778-6503
Oberärztin
Dr. med. Angelika Purps

Fachärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie

0345 778-6470

Kontakt

Zentrale Patientenaufnahme
0345 778-6328
0345 778-6426
Chefarztsekretariat
Anke Lux
0345 - 778-6344
0345 - 778-6366
Franziska Großmann

Stationsleitung
Station E0 - Innere

0345 778-6466