Klinik und Tagesklinik für Psychosomatik und Psychotherapie

Auf der psychosomatischen Station werden Patientinnen und Patienten auf der Grundlage zeitgemäßer psychosomatischer und psychotherapeutischer Verfahren durch entsprechend ausgebildete Ärzte, Psychologen und Spezialtherapeuten behandelt.  

Patienten, die in Zeiten schwerer Krisen den Weg zu uns finden, bekommen ein breitgefächertes Behandlungsangebot. Es basiert auf der Annahme, dass psychische und psychosomatische Krankheiten auf Wechselwirkungen zwischen persönlicher Lebensumwelt, Psyche und Körper (Soma) beruhen. Der Körper ist somit auch ein Abbild der psychischen Vorgänge. Durch die Entwicklung individueller Therapieziele und der darauf aufbauenden Therapie, berücksichtigen wir diese ganzheitliche psychosomatische Perspektive.

Die Behandlung ist als Gruppentherapie mit regelmäßigen einzeltherapeutischen Behandlungen durch Bezugstherapeuten konzipiert.

Die Station verfügt über 25 Behandlungsplätze.

Der Chefarzt Dr. Thilo Hoffmann, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, steht der Klinik seit 2008/9 vor. Unter seiner Leitung erfolgte einerseits die Weiterentwicklung der psychodynamischen Tradition der stationären Therapie. Andererseits sieht er auch die Notwendigkeit, Patienten mit komplexen körperlichen und psychischen Krankheitsbildern dort abzuholen, wo sie sind. Das bedeutet, den Therapiefokus stärker auf die Beeinträchtigung und die psychische Stabilisierung aber auch die Ressourcen des Patienten auszurichten. Das Therapieangebot trägt diesen Notwendigkeiten Rechnung.  

Die Psychosomatische Station ging aus der Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik hervor. Unter dem Dach des Diakoniewerkes Halle trieb der damalige Chefarzt, der Psychoanalytiker und Psychiater Dr. Hans-Joachim Maaz, von 1980 bis 2008 die Etablierung und Weiterentwicklung psychoanalytisch begründeter und tiefenpsychologisch fundierter Verfahren in der Behandlung und der Therapeutenausbildung voran. Insbesondere in den Zeiten vor der politischen Wende entstand somit auch ein geschützter Raum, indem sich Patienten und Therapeuten kritisch mit den repressiven Verhältnissen und deren Auswirkungen auf das Krankheitsgeschehen des Patienten auseinandersetzen konnten.

Ob eine stationäre Behandlung für Sie hilfreich ist, wird in einem gemeinsamen Gespräch mit einer Therapeutin oder einem Therapeuten der Station geklärt. Dieses Vorgespräch dauert ungefähr 50 Minuten und dient einer ersten fachlichen Einschätzung Ihrer Probleme. Darüber hinaus bekommen Sie nützliche Informationen zum Störungsbild und zur stationären Behandlung in unserer Klinik. 

Sollten Sie sich nach Abschluss des Gesprächs zu einer Behandlung auf der psychosomatischen Station entschließen, erhalten Sie unmittelbar nach dem Vorgespräch Terminvorschläge, wann Sie Ihre stationäre Behandlung antreten könnten. 

Sollten Sie unter psychosomatischen, bzw. psychischen Problemen leiden, sprechen Sie, wenn Sie es nicht bereits getan haben, mit Ihrem Hausarzt oder anderen Ärzten Ihres Vertrauens über Ihre Probleme. Diese können Ihnen eine Überweisung zum Vorgespräch ausstellen. Sollten Sie weitere Fragen zu unserem Behandlungsangebot haben, nehmen Sie doch bitte Kontakt mit uns auf.

Klinikleitung

Chefarzt
Dr. med. Thilo Hoffmann
0345 778-7109
0345 778-6326
Leitende Oberärztin
Dr. med. Ulrike Reinwardt
0345 - 202-1944
0345 - 202-1927
Bereichsleitung
Sylke Hohnstädter
0345 - 778 6333

Kontakt & Anmeldung

Station F3 - Psychosomatik und Tagesklinik 55+
Marion Menzel
0345 778-7110
0345 778-6326
Psychosoziale Tagesklinik
Katrin Ebert

Sekretärin

0345 - 2021 891

Bitte vereinbaren Sie persönlich einen Vorgesprächstermin in der entsprechenden Abteilung unserer Klinik zur Abklärung Ihres Therapieanliegens und der Modalitäten der Aufnahme.

Die Einweisung erfolgt durch niedergelassene Fachärzt*innen und Psychotherapeut*innen.